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die Besteigung des Villarica

von Simon Hänggi am 10.12.2009
auf dem Villarica

auf dem Villarica

Bevor es los ging wurden wir mit vielen Sachen eingedeckt. Bergschuhe, Rucksack, Pickel, Steigeisen, Helm, Jacke, Hose, Poschutz, und Handschuhe. Um halb Acht fuhren wir los zum Vulkan. Wir waren eine ganz grosse Gruppe von über 15 Leuten und 3 Guides. Da der obere 2er Sessellieft nicht lief, mussten wir diese Strecke ebenfalls laufen. Ich war froh darüber, denn die Fahrt auf dem Sessellieft hätte 5′000 Pesos gekostet – was ich eine totale Touristenabzocke finde. Wir liefen los auf ca. 1500 Meter über Meer, unser Ziel lag auf 2800 Meter über Meer. Für diese Jahreszeit lag noch sehr viel Schnee am Berg und schon bald liefen wir im Schnee. Der Schnee war jedoch gut begehbar, so dass wir die Steigeisen nicht brauchten. Auf dieser Tour traf ich auf 2 Schweizer aus dem Appenzell mit den beiden ich oft zusammen war. Schon bald zog sich unsere Gruppe in die Länge, so dass die Guides 2 Gruppen daraus machten. Eine schnelle und eine langsame. Ich war in der Schnellen. Wir waren wirklich sehr schnell unterwegs. Fast als letzte Gruppe sind wir unten losgegangen und wir kamen oben als erste an. Für die 4.8 Kilometern brauchten wir knapp 3 Stunden und 20 Minuten. Oben genossen wir die schöne Aussicht. Aus dem Vulkankrater kamen ab und zu Schwefelschwaden hoch, diese rochen scheuslich. Villarica ist der einzige begehbare aktive Vulkan in Südamerika. Nach dem Mitagslunch machten wir uns auf den Abstieg. Dazu zogen wir alle Kleider an die wir gemietet hatten. Hose, Jacke, Helm, Handschuhe und Poschutz. Nach einer kurzen Einführung durch unseren Guide ging der Spass los. Wir rutschen auf dem Po den Berg runter. Bei steilen Stellen hatte ich ein wenig Angst – dort rutschte ich langsam runter. Sonst aber machte mir dieser Abstieg grossen Spass. Wir hatten den ganzen Tag über super Wetter dies machte sich beim Schnee bemerkbar, beim runterrutschen war es ziemlich sulzig und nass. Die gemieteten Hosen waren nicht ganz Wasserfest. Als wir unten waren, war ich bis auf die Unterhosen nass. Für den Abstieg brauchten wir 1 Stunde und 5 Minuten.

mit dem Bike von Pucon zum Playa Blanca

von Simon Hänggi am 09.12.2009
Kuchen

Kuchen

In Pucon wählte ich das Hostal “Hostal Pucon” aus. Danach erkundigte ich mich was für Touren es gibt. Ich schrieb mich für die Tour zum Vulkan Villarrica ein. Ich wurde mit allem nötigen Zeug ausgerüstet. Schneewanderschuhe, Hose, Jacke und Rucksack. Das wird sicher lustig Morgen geht es in den Schnee:-)
Am Nachmittag mietete ich ein Mountainbike und fuhr zum Playa Blanca. Dieser Strand liegt am Lago Caburgua. Unterwegs schaute ich mir die Wasserfälle Saltos Copihue und beim Rückweg den Ojos de Caburgua an. Im Vergleich zu den Iguazu Fällen können die beiden bei weitem nicht mithalten. Die Strecke ging oft sehr steil hoch, was sehr anstrengend war! Oben am See kaufte ich mir an einem Stand einen Kuchen Alemania. Der Verkäufer erzählte mir mit Stolz, dass das Rezept aus Deutschland komme. Ich konnte nicht anders als einen kaufen. Es hat irgendwie Ähnlichkeit mit einer Linzertorte und war sehr lecker. Generell fällt mir auf, dass je weiter man in den Süden kommt, desto besser das Essen wird, vor allem die Süssigkeiten! Playa Blanca ist ein schöner Ort mit wie es der Name sagt weissem Sand. Total war ich 6 Stunden mit dem Bike unterwegs und legte etwas mehr als 65 Kilometer zurück.

Stadttour in Santiago und das fehlende Geld

von Simon Hänggi am 08.12.2009
Fischmarkt

Fischmarkt

Bevor ich mich um 10 Uhr mit Lars und Katherina traf, checkte ich in meinem Hostal aus. Wenn man in $ zahlt kostet es ganze 19% weniger, dann naehmlich muss das Hostal keine Steuern an den Staat abliefern, da ich keine $ mehr hatte, bezahlte ich mit der Karte. Diese 2 Uebernachtungen waren echt teuer. Eine Nacht im 6er Doorm kostete 17$. Gleich um die Ecke von meinem Hostal gingen wir eine Kleinigkeit Essen. Beim zahlen des Essen bemerkte ich, dass mir Geld fehlt! Ich rechnete es mehrere Male durch bis ich mir sicher war, dass mir jemand Geld aus meiner Geldboerse gestohlen hat. Naehmlich 70′000 Pesos, das ist ja nicht wenig! Nach diesem Schock machten wir uns daran die Stadt zu entdecken. Wir hielten uns strickt an die Walking Tour die im Loonly Planet beschrieben ist. Die 2 Stuendige Tour war echt toll. Danach wollte ich gerne das Museum xz besichtigen, leider hatte es bereits zu. Weil heute ein Feiertag ist, machte es bereits um 14Uhr zu. So schlenderte ich ein bischen durch die riesigen Laeden die offen hatten. Um 16.30Uhr gingen wir zu dritt in den Fischmarkt Fisch essen. Das Essen war um einiges besser und guenstiger als das von gestern Abend. Ich aas Lachs mit Pommes. Wir handelten 10% raus und ein gratis Getraenk. Danach machte ich mich alleine auf den Weg zur Maria Statue. Leider musste ich eine halbe Stunde anstehen bis ich mit der Standseilbahn den Berg hoch fahren konnte. Oben trank ich Mote con Huesillos. Ist echt gut dieses Getraenk. Beim runterfahren standen noch mehr Leute an. So entschloss ich mich runterzulaufen. Ich brauchte dazu nur knapp eine halbe Stunde. Das hat sich echt gelohnt. Die Aussicht auf die Stadt beim runterlaufen war super. Ich denke ich habe ein paar schoene Fotos der Stadt gemacht. Um 22.30 Uhr fuhren wir zusammen mit der Metro zum Busterminal. Lars und Katherina hatten ihren Bus um 23.30 Ich meinen um 23.45. Leider war der Ticketschalter zum kaufen der Metro Ticket bereits geschlossen. Wir aergerten uns darueber und sahen uns bereits in einem Taxi. Da hatte ein Polizist erbarmen mit uns und liess uns ohne Ticket durch die Abschrankung. Vielen vielen Dank. Der Abschied von den beiden fiel mir nicht leicht. Wir reisten nun doch eine Woche zusammen rum. Vielleicht sehen wir uns ja nochmals in Patagonien, wenn nicht dort dann spaetestens naechstes Jahr in Muenchen am Oktoberfest!

die farbige Stadt Valparaiso

von Simon Hänggi am 07.12.2009
Valparaiso

Valparaiso

Heute unternahm ich alleine einen Tagesausflug nach Valparaiso. Von Santiago aus erreicht man mit dem Bus Valparaiso in knapp 2 Stunden. Die Stadt gilt als kulturelle Hauptstadt Chiles. Im Juli 2003 wurde der historische Stadtkern mit seiner Architektur aus dem 19. und 20. Jahrhundert von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Mir hat die Stadt sehr gut gefallen. Vor allem begeistert war ich von den vielen farbigen Zeichnungen an den Mauern. Für mich bis jetzt die schönste Stadt in Chile. Das Mitagessen war super gut. Für 4′000 Pesos gab es einen Kiwi Saft, einen Salat, ein Rissoto mit Pilzen und ein Fruchsalat. Zurück in Santiago ging ich mit Katherina und Lars Abendessen. Wir hatten dasselbe Problem wie am Vortag. Alle Restaurants in die wir wollten hatten bereits zu. Wir entschieden uns für eines welches noch offen hatte und gleich am Plaza de Armas liegt. Das Essen dort war sehr schlecht. Ich hatte Fleisch mit Pommes und Salat. Alles schwamm im Oel! Das schlechteste Essen seit langem. So nah liegen gut und schlecht zusammen. Am Mittag das beste seit langem und am Abend das schlechteste seit langem.

zurück nach Santiago

von Simon Hänggi am 06.12.2009
ein ganz Toller

ein ganz Toller

Am Morgen früh um 9 Uhr gingen Dave, Carmen und ich in den Gottesdienst. Ja ihr habt richtig gehört, wir gingen in die Kirche. Früh darum, weil wir erst gegen 3 Uhr schlafen gegangen sind. Es hatte lange gedauert bis ich den USB Stick von Dave retten konnte. Der Gottesdienst ist auf dieser Insel sehr speziell und zu einer Touristenattraktion geworden. Es gibt viel Musik die live gespielt wird. Es geht ein bisschen in die Richtung Gospel. Danach mussten Katharina, Lars und ich bereits zum Flughafen. Der Flug kam mir sehr kurz vor, dies lag daran, dass ich während des Fluges geschlafen habe. In Santiago nahmen wir den Flughafenbus ins Zentrum. Da ich kein Hostal vor reserviert hatte, hoffte ich im selben Unterschlupf zu finden wie Lars und Katherina. Leider war dieses schon voll. So nahm ich das “Anden Hostal” welches das nächst gelegene war. Das 6er Doormitorio kostete 16$. Die teuerste Doormitorio Unterkunft auf dieser Reise bisher! Gegen 23 Uhr wollten wir zu dritt noch eine Kleinigkeit essen gehen, da wir einen riesen Hunger hatten. Aber leider war schon alles zu, fast alles wir fanden ein Fast Imbiss Restaurant einige Minuten vom Plaza de Armas entfernt welches noch offen hatte.

die Show

von Simon Hänggi am 05.12.2009
Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Heute war relaxen und Karten schreiben angesagt. Am Abend gingen Lars, Katharina, Carmen, David, Mathias und ich eine Tanzshow anschauen. Kurz vor Abmarsch war Mathias natürlich noch nicht bereit. Ersatz war sehr schnell gefunden in der Person von Hansi ebenfalls aus Oesterreich. Er war schon seit ein paar Tagen auf dem selben Zeltplatz aber gesehen hatte ich ihn noch nie. Es war sehr schwer ihn zu verstehen, er gab sich überhaupt keine Mühe mit uns Hochdeutsch zu sprechen. Die Show dauerte etwas mehr als eine Stunde. Tänzer und Tänzerinnen tanzten typische Tänze zur live gespielter Musik. Vorallem was die Tänzer in der Show geleistet hatten, hat mich stark beeindruckt. Auch die Musik die typisch von dieser Insel ist, gefiel mir. Nach der Show gingen wir etwas trinken. Hansi hat die Show überhaupt nicht gefallen, für ihn war sie zu touristisch. Nach einem Trink machten wir uns auf den nach Hause Weg. Als wir so liefen meinte Hansi, dass ein anderer Weg schneller zum Zeltplatz führt. Wir schauten uns Fragend an, denn wir waren uns zu 100% sicher, dass dies der schnellste Weg sei. Keine Minute später sagte Hansi: “Tschüss ich gehe mein Spanisch aufbessern!” Wir konnten nicht mal tschau sagen, so schnell war er weg!

Sonnenaufgang

von Simon Hänggi am 04.12.2009
ahu

Rano Raraku

Schon um 6 Uhr verliessen Katharina, Lars und ich unsere Zelte. Das Zelt von Mathias war leer! Wie wir später erfuhren, war er zu diesem Zeitpunkt immer noch im Ausgang! So fuhren wir halt zu 3, dem Sonnenaufgang entgegen. Der erste Teil der Strasse ist sehr gut zu befahren, dieses ist auch die einzige geeterte Strasse sie führt im inselinnere von West nach Ost. Der letzte Teil war dann Naturstrasse und entsprechend holprig. Wir entschieden uns den Sonnenaufgang im Rano Raraku Komplex zu betrachten. Dort waren wir die erste Stunde alleine, andere Touristen betrachteten den Sonnenaufgang bei Ahu Tongariki. Wenn die aufgehende Sonne die Moais anscheint sind sie sehr gut zu fotografieren. Lars und ich machten sehr viele Bilder! Als dann später die Sonne in die Wolke verschwand, liefen wir zum Krater hoch. Und welch Ueberraschung, im Krater selber hatte es auch einige Moais. Nach diesem gelungenem Start in den Tag fuhren wir hinunter zu Ahu Tongariki. Das sind die 15 Moais die in einer Linie vor dem Meer stehen. Danach fuhren wir zum Anakena Strand. Dort gingen Lars und ich kurz ins Meer. Das brauchte Ueberwindung – denn das Wasser war doch recht kalt. Wir wärmten uns danach an der Sonne auf. Am Nachmittag besuchte ich kurz auf der andern Inselseite Orongo. Mehr beeindruckt als von Orongo war ich vom Kratersee. Mit den vielen schwimmenden Inselchen sieht dieser See wie nicht von diesem Planet aus. Von dort aus lief ich runter nach Rapa Nui. Auf dem Weg besichtigte ich eine Höhle mit Höhlenzeichnungen. Am Abend gingen wir zu 3 ins Restaurant Tataku Fisch essen.

das Theater mit dem Mietauto

von Simon Hänggi am 03.12.2009
Besteigen verboten...

Besteigen verboten...

Wiederum bei Roger mieteten wir ab 11 Uhr Morgens für 24 Stunden einen Jeep. Mit uns kam Mathias aus Oesterreich mit. Somit waren wir 4 Personen die uns die Kosten fürs Auto von 30′000 Pesos teilten. Weit kamen wir nicht! Unsere erste Station war Vinapu. Als wir von dort weiter fahren wollten, ging nichts mehr. Fast eine Halbe Stunde suchten wir zu 4 nach dem Hebel um die Motorhaube zu öffnen! Erst ein Minibus Fahrer der mit Touristen unterwegs war, konnte uns die Haupe öffnen. Aber auch er konnte uns nicht weiterhelfen. Das Auto lies sich nicht starten – vieles deutete auf keine Verbindung zur Batterie hin. Lars erzählte dem Fahrer einen Witz von einem Oesterreicher. Der Fahrer fand ihn Lustig. Er war bestens informiert darüber, dass die Deutschen gerne Witze über Oesterreicher machen. Wie sich herausstellte war der Guide dieser Touristen ein Oesterreicher;-) Lars ging zum nächstem Telefon um Roger zu Informieren. Dann hiess es warten. Nach ca einer weiteren Stunde kam ein weiterer Bus mit Touristen. Die Fahrerin des Buses kam sofort zu uns und werkelte an der Batterie rum. Und siehe da, als sie ein loses Kabel mit viel Kraft auf die Batterie drückte, ging der Jeep an. Vielen vielen Dank für die Hilfe! Wir fuhren zurück zum Zeltplatz. Um 15 Uhr waren wir dort und wechselten das Auto und setzten die 24 Stunden neu auf 15 Uhr an.
So jetzt konnte es endlich losgehen! Wir fuhren die Moais der Ostküste ab. Für den Sonnenuntergang fuhren wir nochmals zu den Ahu Akivi. Diese sind dann besonders gut zu fotografieren. Das Wetter war heute zweigeteilt. Im Süden schön und im Norden stark bewölkt mit ab und zu ein paar Tropfen. Zum Abend kochten wir wiederum zu 3 auf dem Zeltplatz etwas feines. Dann hiess es schlafen gehen, morgen wollen wir bereits um 6 Uhr losfahren um den Sonnenaufgang zu sehen.

mit dem Fahrrad unterwegs

von Simon Hänggi am 02.12.2009
Moia

Ahu Taha

Die Nacht im Zelt verging wie im Fluge, dass heisst ich habe sehr gut und auch lange geschlafen. Da das Essen in Restaurants hier so teuer ist, verzichtete ich auf ein Morgenessen im Restaurant, stattdessen aas ich eine Rolle Kekse welche ich aus Santiago mitgenommen hatte. Lars, Katharina und ich mieteten bei Roger 3 Fahrräder für 8 Stunden zu je 5′000 Pesos. Um 11 Uhr fuhren wir los der Ostküste entlang. Unser Ziel war der höchste Berg der Terevaka. Die Mountainbikes waren in einem miserablem Zustand. Bei meinem und dem von Katharina funktionierte das vordere kleine Zahnrad nicht. War nicht so toll, weil es doch ab und zu aufwärts ging! Jetzt wissen wir wieso andere Leute bei anderen Vermietern für ein Bike bis zu 8′000 Pesos für 8 Stunden zahlten. Als erstes besichtigten wir den Komplex vom Ahu Tahai. Dann kamen lange keine stehende Mohais mehr. Bis zum Ahu Akivi, dieser liegt etwas im Landesinnere. Wir hatten etwas Pech mit dem Wetter. Es nieselte ein bisschen – also kein ideales Wetter um zu fotografieren. Wegen dem Wetter und unseren schlechten Fahrräder entschlossen wir uns nicht auf den Berg hochzufahren sondern wieder zurück nach Hanga Roa zu gehen. Zur Sonnenuntergangszeit dieser war so zwischen 8 und 9 Uhr Abends fuhr ich nochmals zum Ahu Tahai Komplex um den Sonnenuntergang zu fotografieren. Danach kochten wir zu dritt in der Küche auf dem Zeltplatz ein feines Teigwarengericht.

Ostern an Weihnachten, herzlich willkommen auf der Osterinsel

von Simon Hänggi am 01.12.2009
Boing 767 von LAN

Boing 767 von LAN

Ich fuhr mit dem Flughafen Shuttle Bus von Turbus, der tagsüber jede halbe Stunde vom Turbus Terminal zum Flughafen fährt, zum Flughafen. Die Fahrt dauerte eine Halbe Stunde. Trotzdem, dass ich am Vortag mich bereits online eingescheckt hatte, musste ich einige Minuten warten, bis ich mein Rucksack abgeben konnte. An einem Kiosk kaufte ich mir das Buch Eleven Minutes vom Autor Paulo Coelho. Soweit ist es bereits, da ich keine Deutsche Bücher mehr zum lesen habe, muss ich auf Englische Ausweichen;-) Bevor ich in die Boing 767 einstieg, aas ich eine Kleinigkeit. Der Flug war sehr gut besetzt und dauerte ca. 5 Stunden. Am Anfang des Fluges bekamen wir das Frühstück serviert, hätte ich dies gewusst, hätte ich auf meine Mahlzeit vor dem Flug verzichtet. Der Service an Bord von LAN ist sehr gut. Auch in der Economy Klasse hatte jeder Passagier ein eigenes LCD Display vor sich, mit einer grossen Auswahl an Filmen, Serien, Comedy, Musik usw. Ich schaute mir nochmals einige Episoden von Prison Break an, diesmal auf Englisch. Die Zeitverschiebung von Santiago zu der Osterinsel beträgt 2 Stunden. Wir landeten pünktlich um ca. 13 Uhr. Am Flughafen wurde ich von Roger dem Inhaber vom Mihinoa Camping abgeholt. Dort hatte ich mich einige Tage zuvor via E-Mail angemeldet. Meine Unterkunft bestand aus einem kleinen Zelt, einer Matte und einem Schlafsack. Für eine Nacht bezahlte ich ca. 11 Franken. Wenn man sein eigenes Zelt mit Utensilien mitbringt zahlt man 9 Franken. Der Camping Platz ist sehr schön gelegen, er liegt gleich vor der Küste. Bis ins Zentrum Hanga Roa läuft man ca. 15 Minuten. Am Nachmittag machte ich Bekanntschaft mit anderen Touris vom Zeltplatz. Dave und Carmen ebenfalls aus der Schweiz und was für ein Zufall! Sie kommen wie ich auch aus Uster! Und mit Katherina und Lars aus der Nähe von München in Deutschland. Mit den beiden verabredete ich mich für Morgen auf eine kleine Fahrradtour. Beim Stadtbummel am Abend sah ich wie teuer diese Insel ist. Im Supermarkt zahlt man für einen Liter Milch fast 4 Franken. Für 1 Liter Yoguhrt fast 5 Franken und das Kilo Früchte kostet ebenfalls 5 Franken. Es ist egal was für Früchte man nimmt, alle kosten gleich viel. Wobei die Auswahl nicht so gross ist. Es gibt Apfel, Bananen, Orangen, Kiwi und Grapefruit. Auch Essen in einem Restaurant ist sehr teuer. Für ein Budget Gericht zahlt man ca. 20 Franken. Ich entschied mich an diesem Abend für ein Sandwich mit Pommes, welches ca. 16 Franken kostete.